Spielbrett  »  Repertoire  »  Benefiz

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner

Eine Farce über Afrika-Klischees, getragen von entfesselten Helferleins, die sich mit überbordender Emotionalität im Labyrinth der politischen Korrektheit verirren, beseelt vom Wunsch nach einer besseren Welt, gefangen in der Hilflosigkeit der Wohltätigkeitsgesellschaft. Nie sind wir so angreifbar, wie wenn wir alles richtig machen wollen. – Eine Farce? Oder: „So isses!“?

Nach oben

Pressestimmen

"[…] In der Inszenierung von Ulrich Schwarz gelingt es, die Unfähigkeit der Menschen aufzuzeigen, die in der westlichen Welt leben und nicht in der Lage sind, ihre eigenen Befindlichkeiten, und sei es nur für einen Abend, beiseite zu legen. Nachdem die Teilnahme einer leibhaftigen Afrikanerin aus rassistischen Gründen abgewählt wird, erleben wir einen Reigen der Eitelkeiten, in dem das Engagement für ein soziales Projekt dazu dienen muss, um doch wieder nur um sich selbst zu kreisen. […]"
aus „Die zerrissene Welt der Gutmenschen“ von J. Betscher
DRESDNER online vom 09. Dezember 2014

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

"[…] In Ingrid Lausunds Stück „Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner“ geht es um den absurden Streit einer fünfköpfigen Initiative um die Effizienz von Solidarität. [… ] Da wird nichts ausgelassen und immer wieder gescheitert: Plastikpalme („Das ist das Grauen. Wer bringt denn hier so ’n Scheiß mit?“), Plumper Agit-Prop-Chor („Das geht gar nicht!“), verlogen-gefühlsbetonte Ansprache („Entschuldigung, es war ausgemacht, dass ICH an dieser Stelle spontan weine!“) bis zum selbstgedichteten afrikanischen Tanz-Lied […] Wunderbar zu beobachten, wie das Ego der „Generalprobenprotagonisten“ immer wieder ihr Ziel behindert und sich so von der eigentlichen, persönlichen Hilfeleistung wegschmuggelt. […] Alle haben überzeugend, partnerbezogen, witzig, emotional und figurengenau agiert! […] Und das Verdienst der Regie ist es, dass mir das Lachen im Halse stecken bleibt, weil ich entdecke: Oh, das ist ja verdammt wahr und nicht ironisch gemeint! […]"
aus „Neger darf man nicht sagen. “ von Michael Linke
Freie Amateurtheater Zeitung FATZ vom 02. Januar 2015

 

Nach oben

Ensemble

Es spielen

Christine: Claudia Leutemann | Susanne Fuchs
Eva: Sarah Schlootz | Tina Schnabel
Eckhard: Konrad Martins | Andreas William
Rainer: Roman Fielitz | René Jäger
Leo: Peter Hering | Matthias Loeper

Hinter den Kulissen

Regie: Ulrich Schwarz
Ausstattung: Spielbrett

Nach oben

Technische Anforderung

Premiere: 06. und 07. Dezember 2014

Dauer: 80 min (keine Pause)

Wenn Sie uns einmal auf Ihrer Bühne erleben möchten, hier einige Rahmenbedingungen, die vorhanden sein sollten:

  • Spielfläche 4x5m
  • Höhe 2,5m

Grundsätzlich können wir flexibel mit den verschiedensten Bedingungen umgehen und in begrenzten Rahmen auch eigene Technik einsetzen.
Weitere Details sowie die Bühnenanweisungen (technical Rider) erhalten auf Anfrage unter organisation@spielbrett.info.

Nach oben