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Schade, leider verpasst! Die letzte Vorstellung von "Elektra" fand am 15. März 2015 statt.

Elektra

Verdient ein ermordeter Mörder Rache, auch wenn’s der eigene Vater ist? Wieso soll man sich ein mieses System nicht schön lügen, wenn’s einem dabei gut geht? Was brauchen wir Freiheit, wenn wir Wohlstand haben? Gibt es eine absolute Wahrheit, eine absolute Gerechtigkeit? ...und die Liebe zerbricht?
"Elektra" ist ein Spiel nach László Gyurkó.

Einmal im Jahr wird das "Fest der Wahrheit" begangen. Das Sahnehäubchen auf der Wohlstandsdiktatur, die Aigisthos, der mordende Pragmatiker, eingerichtet hat. Als erstes kommt das Fressen! Was ist dagegen einzuwenden?! Chrysothemis, die Stieftochter, hat das verstanden: Freiheit als Einsicht in die Notwendigkeit sichert das kleine private Glück. Da stört nur Schwester Elektra mit ihrem absoluten Anspruch an Gerechtigkeit und Freiheit, ihrer radikalen Verachtung der lebensnotwendigen Lügen! Wie soll der Rächer aus dem Ausland, Bruder Orest, das richten?


Gemeinsam mit der englischsprachige Theatergruppe Eclectic Theatre brachten wir den Tragödienstoff "Elektra" erstmals im Sommer 2011 als ungewöhnliches Open-Air-Spektakel im Parktheater im Großen Garten auf die Bühne. In dieser einzigartigen Produktion zeigten wir nacheinander zwei unterschiedliche, verschiedensprachige Varianten des Elektra-Mythos.

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Pressestimmen

"[…] Ulrich Schwarz und sein Team haben das ohnehin schon politisch fesselnde Stück unterhaltsam inszeniert. Der Chor, hier das in rote Clowns-Kostüme gesteckte und anstelle von Nasen mit Schweine-Rüsseln ausgestattete Volk, sorgt für die komödiantischen und ironischen Momente – und zeigt auf so lustige wie nachdenklich machende Weise die Trägheit der Masse, ihre Verführbarkeit und Lenkbarkeit auf. […] So haben wir hervorragendes, nachdenklich stimmendes politisches Theater gesehen."
Pressekritik zu den Theatertagen Europäischer Kulturen in Paderborn

"Für ihre bildhaft-wuchtige, der jüngeren Zeit angepassten Elektra-Inszenierung nach der Fassung von Laszlo Gyurko erhielt das Spielbrett Dresden am Schluss stürmischen, nicht enden wollenden Applaus."
Pressekritik zu den Internationalen Theatertagen in Göppingen

"[...] Spielbrett macht Amateurtheater auf so leidenschaftliche Art und Weise, dass man auch über kleine Textunsicherheiten hinwegsehen kann. Das beginnt bei der Sitzanordnung der Zuschauer, die selbst Teil des Bühnenbildes sind, bis hin zum jovial-feigen Volk, das auch mal im Dialekt spricht, und gipfelt in der großartigen Hauptdarstellerin. Allein Elektras flammender Bilck lohnt sich. [...]"
Aus "Tötet den Königsmörder!" von Tamina Zaeske
ad rem vom 25. Januar 2012

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Ensemble

Es spielen

Elektra: Mandy Menzel / Franziska Just
Orest: Erik Kaubitzsch
Aigisthos: René Jäger
Chrysothemis: Tanja Kirsten / Antje Wehnert
Clowns und Volk: Tina Schnabel / Sarah Schlootz
                            Marlis Hänselmann / Eva Gunkel
                            Ralf Eißrich
                            Roman Fielitz / Detlef Riemer

Hinter den Kulissen

Regie: Ulrich Schwarz
Ausstattung: Ulrich Schwarz
Liedtexte: Mandy Menzel
Komposition und Arrangement: Jens Grunert, Mandy Menzel
Aufnahmen: Jens Grunert
Musikalische Einstudierung: Mandy Menzel
Licht und Ton: Aick Keil / Marion Fischer / Johannes Hänselmann

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