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Herr Bansi ist tot

Herr Bansi hat Frau und vier Kinder. Er möchte hier arbeiten, um sie ernähren zu können. Aber er darf nicht – weil er ein Fremder ist, weil seine Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen ist.

Das seltsame Foto eines Mannes, der eine Zigarette und eine Pfeife gleichzeitig im Mund hält, war für den südafrikanischen Autor Athol Fugard Inspiration für ein unsentimentales Stück über Würde, Stolz, Ausgrenzung, Solidarität und die große Fähigkeit des Menschen, sich zu wandeln.

Der dramatische Weg, seine eigene Identität aufzugeben und die eines Toten anzunehmen, um der eigenen sozialen Verelendung zu entgehen, wird in der ersten Koproduktion von BÜHNENVOLK Bautzen und Spielbrett Dresden mit Witz und seelischer Tiefe gezeigt.

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Pressestimmen

"[…] René Jäger und Thomas Klesse spielen die insgesamt drei Charaktere mutig, mit Witz, emotional und mit viel Tiefgang. […]
Regisseur Michael Linke setzt auf Schauspielkunst statt auf Effekthascherei. Es braucht nicht viel, um die Charaktere lebendig werden zu lassen. Kein opulentes Bühnenbild. Es reichen ein Tisch, zwei Stühle und ein paar Requisiten. Dazu Marko Rosploch an den Percussions, der stets passend und niemals zu laut die Handlung auf der Bühne unterstützt. […]"

Aus "Es lebe die Freiheit – Von einem der auszog, endlich ankommen zu dürfen", hey-dresden.de, 20.09.2017

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Ensemble

Es spielen

Styles/Buntu: René Jäger (Spielbrett)

Sizwe Bansi: Thomas Klesse (BÜHNENVOLK)

Percussion: Marko Rosploch (a.G.)

Hinter den Kulissen

Regie: Michael Linke
Regieassistenz: Katja Michalowski
Bühnenbild/Kostüme/Maske: Spielbrett/ BÜHNENVOLK

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