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Schluss. Aus. Vorbei. Die Derniere war am 20.06.2010.

Macbeth

Welchen Einfluss kann ein Kaiserschnitt auf das Leben eines Menschen nehmen? Welche Rolle spielt der Einfluss anderer auf die eigenen Wünsche? Und wie entfernt man lästige Blutflecken? Shakespeares „Schottenstück“ gibt Antwort.

Der General Macbeth ist die wertvollste und erfolgreichste Stütze des Landes; für König Duncan würde er sein Leben opfern. Auf dem Schlachtfeld steht ihm sein bester Freund Banquo zur Seite, daheim ist es seine liebende Gemahlin Lady Macbeth, die ihn stärkt (oder steuert?).

Doch Macbeth bekommt vier kleine Worte ins Ohr geflüstert: du sollst König sein. Von nun an führt er vor Augen, wie manipulierbar der Mensch ist. Das falsche Wort zur falschen Zeit kann üble Eigenschaften zum Vorschein bringen - Machtgier, Habsucht und Größenwahn. Wo die Grenzen zwischen Wahn und Realität verschwimmen, das wird erst klar, wenn es zu spät ist.

Mit der 1606 zum ersten Mal aufgeführten Tragödie Macbeth inszeniert die Theatergruppe Spielbrett unter der Regie von Ulrich Schwarz bereits ihren achten Shakespeare. In der letzten Juliwoche geht das Stück traditionsgemäß wie vor 400 Jahren auf Planwagentour, in diesem Jahr durch die Sächsische Schweiz. Wer dies schon mal erlebt hat, kann sicher sein: mit Live-Musik zu eigenen Liedern und dem typisch schwarzen Humor wird nicht gegeizt, auch nicht im Schottenstück.

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Pressestimmen

"[..] Ein geflügeltes Wort Shakespeares - um ernst zu sein, genüge Dummheit, während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerlässlich sei - - trifft diese „Macbeth"-Inszenierung mit der ganzen, großen Theaterlust von Regisseur (und in diesem Falle auch unübersehbar der Ausstatter) Ulrich Schwarz, der mit einer Leichtigkeit die Tragödie in einen ausgesprochen heiteren Abend verwandelt, ohne sie ihres denkwürdigen Unterbaus zu berauben, dass es erstens große Freude bereitet, zuzuschauen, auch 100 Minuten lang. Und dass zweitens sichtbar wird, dass die Spielbrett-Gruppe ihren mittlerweile achten Shakespeare auf die Bretter bringt - da brennt nichts mehr an. [..]

Derb und erfrischend sind die Lieder der frivolen Hexen nach ungefähr jeder zweiten Szene, lustvoll ist das Spiel aller und dea Rest besorgen uneitle, aber ausgesprochen gute Regieeinfälle, an deren Dosierung sich so mancher Umstandsinszenierende in Dresden eine gute Scheibe abschneiden könnte. [..]"

Dresdner Neueste Nachrichten am 16.Juli 2007

"[..] Die Komödiantengruppe beweist erfrischend wagemutig, kräftig parodierend und spielfreudig, dass auch Tragödie Spaß machen kann.[..] Das gruslige Geschehen wird amüsant aufgelockert durch drei schrill-komisch geisternde, reimende und singende Hexen nebst Gitarrenspieler in Frauenkleidern und Dudelsack-Spieler im karierten Schottenkostüm. Viel Beifall."

Sächsische Zeitung am 16. Juli 2007

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Ensemble

Es spielen:

Duncan, König von Schottland: Matthias Hofmann / Jan Rößler

Malcolm, sein Sohn: Nico Weidel

Macbeth: Jens Raabe / Steffen Roye

Banquo: René Jäger / Thomas Rauch

Macduff: Matthias Loeper / Thomas Rauch

Lenox: Andreas Brusinsky

Fleance, Banquos Sohn: Nico Weidel

Seyton: Peter Hering / Konrad Martins

Pförtner: Andreas Brusinsky

Lady Macbeth: Susanne Ketzel / Mandy Menzel

Mörder: Peter Hering / Konrad Martins, Matthias Hofmann / Jan Rößler

Schotten (Musik): Romy Rexheuser (Flöte), Antje Wehnert (Akkordeon)

Hexen: Jens Grunert (Gitarre), Judith Reimann / Tanja Kirsten, Claudia Römer, Melanie Schragner / Elisabeth Großmann

Hinter den Kulissen:

Regie: Ulrich Schwarz

Regieassistenz: Sandy Asser

Ausstattung: Spielbrett

Komposition: Jens Grunert / Melanie Schragner / Antje Wehnert 

Technik: Marion Fischer

Licht: Marion Fischer / Marcel Emmerich

Maske: Uta Hofmann, Evelyna Schubert

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Technische Anforderungen

Premiere: 14. Juli 2007

Dauer: 100 min (durchgängig ohne Pause)

 

Wenn Sie uns einmal auf Ihrer Bühne erleben möchten, hier einige Rahmenbedingungen, die vorhanden sein sollten:

  • Spielfläche 6x4m
  • Höhe 3,5m
  • Geeignet für Freilufttheater

Grundsätzlich können wir flexibel mit den verschiedensten Bedingungen umgehen und in begrenzten Rahmen auch eigene Technik einsetzen.

Weitere Details sowie die Bühnenanweisungen (technical Rider) erhalten auf Anfrage unter organisation@spielbrett.info.

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